Informationen für andere Fachdisziplinen
Die Veränderungen in der qualifizierten medizinischen Versorgung von Patient:innen erfordern nicht nur erweiterte Fachkenntnisse, sondern auch eine gute Kooperation der verschiedenen Professionen untereinander.
Wir möchten nachfolgend mit einigen verständlichen Beiträgen für andere Fachberufe darüber informieren, in welchen Situationen eine Zusammenarbeit mit Orthoptist:innen und sinnvoll sein kann und wollen somit eine interdisziplinäre und -professionelle Zusammenarbeit mit anderen Therapeut:innen und Ärzt:innen fördern.
Eine hohe Qualität der Behandlung erfordert diesen Dialog mit anderen Therapeut:innen sowie ein vernetztes Arbeiten aller Fachberufe im Gesundheitswesen.
- Wo findet man Orthoptist:innen? Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen
- Visuelle Rehabilitation nach erworbenen Hirnläsionen: Sehschärfe, Augenbewegungen, Gesichtsfeld
- Legasthenie/Dyskalkulie und Sehvermögen: Informationen aus orthoptischer Sicht
- Winkelfehlsichtigkeit: siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Winkelfehlsichtigkeit
- Anomale Kopfhaltungen: Anomale Kopfhaltungen
Austauschbogen Augenarztpraxis/Orthoptik/Sehbehindertenpädagogik
Interprofessioneller Austausch leicht gemacht:
In der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Sehbehinderung unterstützt ein klar strukturierter, einheitlicher Informationsbogen den Austausch zwischen Ophthalmologie, Orthoptik und Sonderpädagogik. Durch den Informationsaustausch entsteht für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit einer Sehbehinderung mehr Sicherheit in der Beantwortung ihrer häufig komplexen Fragen rund um die Einschränkung im Sehen und im Umgang damit.
Der dreiseitige Informationsbogen wurde von Orthoptistinnen und Sonderpädagoginnen aus Baden-Württemberg gemeinsam entwickelt. Er enthält auf der ersten Seite neben den Informationen über das Kind die zentrale Fragestellung für den jeweiligen Partner. Die zweite Seite führt detaillierte Informationen aus der sonderpädagogischen Untersuchung des funktionalen Sehens durch die Sonderpädagogin/den Sonderpädagogen im FS Sehen auf. Außerdem wird eine mögliche Versorgung mit optischen- und elektronischen Hilfsmitteln beschrieben. Die dritte Seite dient dem Befundbericht aus Ophthalmologie und Orthoptik.
Der Informationsbogen findet sowohl in Augenarztpraxen als auch in sonderpädagogischen Einrichtungen im Förderschwerpunkt Sehen seinen Einsatz. Eine präzise Fragestellung für die adressierte Einrichtung wird benannt. In einem weiteren Schritt werden die Bereiche markiert, die für den Austausch in Bezug auf das Kind/den Jugendlichen relevant sind.
Die Vorlage ist unter folgendem Link abrufbar: