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FÜR ZWEI STARKE AUGEN

Weiterbildungsmöglichkeit auch für Orthoptistinnen ??

|   Bildungspolitik

„Wir bringen Menschen auf den Weg“!
Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte - ein nicht alltäglicher und abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft

Zu den Berufsfeldern, die auch beispielsweise Diplom- oder Sozialpädagogen, Lehrern, Erziehern, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Orthoptisten und Augenoptikern offen stehen, gehört die Rehabilitation sehbehinderter oder blinder Menschen. Für die Arbeit mit diesem Personenkreis sind sie bestens vorqualifiziert. Einblicke in die 1½ jährige berufliche Weiterbildung, die an der staatlich anerkannten Fachschule für Fachkräfte der Blinden- und Sehbehindertenrehabilitation der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) in Marburg angeboten wird, bekommen Sie unter folgenden Download.
  
„Ich wollte mich beruflich weiterentwickeln, allerdings mit pädagogischem Schwerpunkt. Dass mein erlernter Beruf dabei nützlich sein konnte, ist phantastisch. Für mich war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung“, findet Christian Gerhold, 32 Jahre, früher Augenoptiker und seit 2007 Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte.
 
Das ist nur ein Beispiel, das zeigt, dass Menschen aus ganz unterschiedlichen sozialen und medizinischen Berufen durch die Weiterqualifikation zum staatlich anerkannten „Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte“ ein ausgesprochen abwechslungsreiches und befriedigendes Arbeitsfeld gefunden haben. Und nicht nur das. Die fertigen Rehalehrer haben ein weites Einsatzgebiet und sind auf dem Arbeitsmarkt bundesweit sehr gefragt. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, blinde und stark sehbehinderte Menschen ganz unterschiedlichen Alters darin zu unterrichten, wie man die verbliebenen Sinne besser nutzt und wie man zum Beispiel den weißen Langstock im Straßenverkehr zur Orientierung einsetzt. Oder wie man trotz des fehlenden oder stark eingeschränkten Sehvermögens mit der Bahn oder dem Bus fährt, einkauft, kocht oder seinen Haushalt führt… Eben alles, was dazu beiträgt, dass blinde und stark sehbehinderte Menschen trotz ihrer Behinderung ein möglichst eigenständiges Leben führen können.
Während der Ausbildung müssen die angehenden Rehalehrer in vielen Unterrichtseinheiten unter der Augenbinde oder mit Brillen, die verschiedene Sehbehinderungen simulieren, all das selbst erlernen, was sie später vermitteln sollen.
Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte sich möglich umgehend bei der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) in Marburg, Tel: 06421-6060, E-Mail: info(at)blista.de, melden, da es nur wenige Ausbildungsplätze gibt und der nächste Kurs bereits im August beginnt.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen unter 06421/606-235 jederzeit gerne zur Verfügung.
 
Rudi Ullrich
Staatlich anerkannte Fachkraft der Blinden- und Sehbehindertenrehabilitation
(früher: Rehabilitationslehrer für Blinde und Sehbehinderte)
- eine interessante berufliche Alternative